Ansage Nr. 20 – Gelsenkirchen und die Angst vor neuem und fremden!

August 21, 2009

Bei morgendlichen Lektüre der lokalen Presseseiten (viele sinds ja leider nicht), bin ich über folgenden Artikel auf derwesten.de gestolpert. „Türkische Modekette will auf die Bahnhofstraße“ ist der Titel dieses Beitrages. Es geht eigentlich darum, dass die türkische Modekette MOL in der Bahnhofstraße eine Filliale eröffnen möchte und sich für die ex-Boecker-, die ex-SinnLeffers- und die neue Immobilie auf der Bahnhofstraße 12/14 interessiert. Favorit soll hier die letztgenanntes Gebäude sein, dessen Eigenümer der Immobilienfonds Credit Suisse ist.

Eigentlich eine gute Nachricht für Gelsenkirchen und die Bahnhofstraße denkt man sich. Dachte ich mir auch, bis ich unter den Artikel gescrollt habe um mir die Kommentare der Leser anzuschauen. Wahnsinn, was da wieder abgelassen wird.

B.Schmitz schreibt zum Beispiel: „Dies passt zu Gelsenkirchen und den Einwohnern. Wir werden immer mehr untergraben und die schlauen Politiker und Konsorten bemerken es nicht. Traurig aber wahr.“

T.H. ist der Meinung: „wir sind schon überrollt… nun werden wir vernichtet!“

Ganz Toll finde ich auch diesen hier von Tuut Nix: „Erst Dönerbuden, dann Kaufhäuser zum Schluss die Rathäuser. Gute Nacht BRD“

Es ist schon traurig wieviel Fremdenhass in einzelnen Menschen stecken kann. Vor allem wenn man bedenkt dass es immer nur eine Gruppe trifft. Es existiert hier mittlerweile ein Hass gegen alles was auch nur im geringsten mit dem Islam zu tun haben könnte. Schlimmer ist jedoch dass oben zitierte Kommentarjongleure genauso bei H&M, McDonald’s und sonst wo einkaufen!!!!

You can hate me now!!!

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