Ansage Nr. 21 – Precht wird schlecht – Robert Zion wählen!!

September 11, 2009

Ich mag Richard David Precht nicht mehr. Woran das liegt? Das mag wohl daran liegen dass er zwar einerseits den Krieg in Afghanistan, den als solchen sieht und mehr oder weniger verurteilt, jedoch sehr über die Grünen ablästert, die einen Abzug aus dem Hindukusch fordern. Für mich ist Precht mittlerweile ein Fall von „Ich bin dagegen – egal worum es geht“.

Der Grüne Bundestagskandidat Robert Zion spricht sich ganz klar für einen Abzug aus Afghanistan aus und ist aus diesem Grund meine erste Wahl. Die Linken fordern dies zwar auch aber die kann man ja bekanntlicherweise nicht wählen bzw. nur mit der Zweitstimme!!

Natürlich kann man nicht von Heute auf morgen alle Truppen aus Afghanistan abziehen oder zumnidest wäre dies ein taktischer Fehler. Jedoch haben wir es auch geschafft alle Truppen dorthin zu bekommen :-). Deutsche Truppen haben dort nichts verloren und würde Deutschland nicht immer den Chihuahua der USA mimen, wären auch keine deutschen Truppen dort. Wie ich vor kurzem in der WELT lesen konnte, soll die US-Regierung sogar eine Entsendung weitere Truppen von der Bundesregierung gefordert haben. Nee, is klar!

In diesem Sinne
Raus aus Afghanistan!

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Ansage Nr. 20 – Gelsenkirchen und die Angst vor neuem und fremden!

August 21, 2009

Bei morgendlichen Lektüre der lokalen Presseseiten (viele sinds ja leider nicht), bin ich über folgenden Artikel auf derwesten.de gestolpert. „Türkische Modekette will auf die Bahnhofstraße“ ist der Titel dieses Beitrages. Es geht eigentlich darum, dass die türkische Modekette MOL in der Bahnhofstraße eine Filliale eröffnen möchte und sich für die ex-Boecker-, die ex-SinnLeffers- und die neue Immobilie auf der Bahnhofstraße 12/14 interessiert. Favorit soll hier die letztgenanntes Gebäude sein, dessen Eigenümer der Immobilienfonds Credit Suisse ist.

Eigentlich eine gute Nachricht für Gelsenkirchen und die Bahnhofstraße denkt man sich. Dachte ich mir auch, bis ich unter den Artikel gescrollt habe um mir die Kommentare der Leser anzuschauen. Wahnsinn, was da wieder abgelassen wird.

B.Schmitz schreibt zum Beispiel: „Dies passt zu Gelsenkirchen und den Einwohnern. Wir werden immer mehr untergraben und die schlauen Politiker und Konsorten bemerken es nicht. Traurig aber wahr.“

T.H. ist der Meinung: „wir sind schon überrollt… nun werden wir vernichtet!“

Ganz Toll finde ich auch diesen hier von Tuut Nix: „Erst Dönerbuden, dann Kaufhäuser zum Schluss die Rathäuser. Gute Nacht BRD“

Es ist schon traurig wieviel Fremdenhass in einzelnen Menschen stecken kann. Vor allem wenn man bedenkt dass es immer nur eine Gruppe trifft. Es existiert hier mittlerweile ein Hass gegen alles was auch nur im geringsten mit dem Islam zu tun haben könnte. Schlimmer ist jedoch dass oben zitierte Kommentarjongleure genauso bei H&M, McDonald’s und sonst wo einkaufen!!!!

You can hate me now!!!


Ansage Nr. 19 – Bei der WAZ ist kein Platz für PRO NRW

August 19, 2009

Ich bin höchst beeindruckt und lasse das Zitat vom LOC hier jetzt so stehen:

Pro NRW wurde nicht nach Zielen gefragt, weil die WAZ Gelsenkirchen der rechten Gruppierung kein Forum für ihre Inhalte bieten will.

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen-buer/2009/8/18/news-129741329/detail.html

DL


Ansage Nr. 18 – derwesten.de – oder wie Kommentare zu Artikeln ausarten!

August 13, 2009

In Ansage Nr. 17 berichtete ich gesteren über die verpennte Meldung des Direktkandidaten der Linken GE zur Bundestagswahl und dem dazugehörigen Artikel in der WAZ bzw. bei derwesten.de. Als ich heute nochmal über den Artikel lesen wollte und mir die Kommentare zum Bericht ansah, wurde ich ein bischen Wütend. Da hat doch original jemand unter dem Namen „davidsansagen“ einen Kommentar gepostet. Nicht dass ich diesen Kommentar nicht lustig fand, das nicht. Aber ich hab da ein bischen was dagegen wenn man sich mit einem bestehenden Benutzernamen im Kommentar bereich eines WAZ-Artikels auslässt. Zumal nicht zu unterscheiden ist ob nur der echte Benutzer etwas postet oder ein Nachahmer.

Ansonsten ist dort eigentlich alles beim alten. Die Kommentare sind interessanter als der Artikel selber, Drohungen und Beleidigungen werden ausgesprochen. Der ganz normale Wahnsinn also.


Ansage Nr. 17 – Lass mich bitte weiterschlafen!!!

August 12, 2009

Wie die Waz heute meldet und wie der rasende Reporter Knut vorgestern schon im roten Emscherboten schrieb, hat die Linke Gelsenkirchen es doch tatsächlich verpennt, dem Kreiswahlleiter den Direktkandidaten für Gelsenkirchen rechtzeitig zu melden. Somit steht die Linke in Gelsenkirchen (Wahlkreis 124) bei der Bundestagswahl am 27.09.2009 ohne einen Direktkandidaten da.

Eine traurige Leistung wenn man mal auf die Liste der zugelassenen Direktkandidaten schaut. Kein Linker aber dafür ein Rechter Kandidat.

Man man man. Super Leistung echt!


Ansage Nr. 16 – Ich sag NEE zur PWG!

Juni 4, 2009

Immer wieder lustig ist es, die Hompage des sich rumtreibenden Kollegen, Genossen was auch immer K-H. S., anzuschauen. Beim letzten Besuch auf seiner zweifelhaften Präsenz im weltweiten Netz, musste ich erneut schmunzeln.Nur Schmunzeln, mehr dann aber auch nicht! Der soeben aus der Rechten , der Linken geschmissene Webmaster K-H. S versucht, in seiner für Ihn bekannten, kriminellen Art, die Linke Alternative Gelsenkirchen schlecht zu machen. Beleidigungen wie zum Beispiel „Zwei überaus rotfleckige Bananen wurden in GE-Buer am 23.05.2009 gesehen. Dem Vernehmen nach soll es sich dabei um 2 weibliche Bananen gehandelt haben, obwohl zumindest bei einer das noch nicht bewiesen ist. Denn mit einer solch häßlichen Murmel rumzulaufen, steht an und für sich nur männlichen Bananen zu. Aber man kann sich ja auch mal irren, oder ?“

Genauso und nicht anders kennt man es von ihm, dem stets beleidigenden und bedrohenden K-H. S.! Selbst eine Homepage namens linke-alternative-ge.de hat der Kollege sich mittlerweile sichern lassen. Auf dieser wird erklärt wie, wer, warum aus der Partei DIE LINKE ausgeschlossen wird. Super Geil!

Auch interessant ist sein Bericht über eine Informationsveranstaltung am Ricarda-Huch-Gymnasium zur bevorstehenden Europawahl. Eingeladen hatte die Kommunikationsagentur „Politikfabrik“, dessen Schirmherrin übrigens Sandra Maischberger ist, und das oben genannte Gymnasium. An diesem Termin hatte K-H. S. für die Linke teilgenommen und sich als der Loser des Tages gefühlt haben müssen. Ein blutiger Anfänger der wirklich dermaßen untergegangen ist das ich garnichtdarüber schreiben will. Zum Thema Europa konnte er nicht viel sagen außer dass die Kampagne der SPD nicht nach seinem Geschmack ist. Wow Super!

Nach langer Pause wieder zurück!

GO VOTE!!


Ansage Nr. 15 – Der Tag an dem ich rote Bananen sah!

Mai 1, 2009

Gelsenkirchen 1. Mai. Heinrich-König-Platz. Den Info-Stand der „Linken Alternative „guerillamäßig“, ohne jede Genehmigung zwischen AUF und MLPD (und?) platziert und die ersten interessierten Bürger informiert, kamen sie auch schon, die Teilnehmer der Demonstration die am Bahnhofsvorplatz begonnen hatte. Viele Transparente und Fahnen waren sichtbar. Was jedoch allen auffiel, und davon kann sich jeder hier (Foto 6) selber überzeugen, waren die vielen roten Bananen die sich ihren Weg in die erste Reihe bahnten. Zig Menschen wollten wissen: „wat is dat denn“?

Dat, war eine Aktion der „Die Linke Alternative – Offene Liste Gelsenkirchen“. Eine PR-Agentur hätte für so eine Idee locker ein paar Tausender eingesteckt. Hier jedoch waren einige kreative Leute ganz umsonst (von den  Materialkosten mal abgesehen) am Werk.

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Die Bedeutung der roten Banane in einem Satz zu erläutern würde nicht hinhauen, doch der Widererkennungswert ist hiermit einer der besten Freunde der linken Alternative geworden. Einen besseren Eyecatcher hätte man sich nicht wünschen können (WUMS?).

Ach ja, Reden wurden natürlich auch gehalten. Entgegen der Meinung der WAZ, die bahauptet unser OB wäre der kämpferischte gewesen, lobe ich hier einmal den wirklich kämpferischten, Dietmar Schäfers. Der stellvetretende Bundesvorsitzende der IG BAU kloppte auf alles ein, was sich auf dem „faulen Finanzmarkt“ bewegte 🙂 Meiner Meinung nach, stellte er mit seiner Rede den OB und den Kollegen Hulsdünker in den schatten. Einziges Problem waren die langen Sätze ohne Komma. Zu lang für unsere Freunde der Partei „Die Linke GE“ um sie zu verstehen.Ist auch nicht weiter schlimm, denn die hatten ihren Grill schon angeschmissen und vertickten XXL-Würste um der Finankrise zu trotzen. Vielleicht greifen dass jetzte die „großen“ Parteien auf Bundesebene auf und verkaufen nur noch Würstchen, dann haben wir es bald geschafft.