Ansage Nr. 6 – „Hartz IV“-Bräutigam soll Höhe seiner Geldgeschenke Offenlegen

Das Integrationscenter für Arbeit in Gelsenkirchen schrieb einen Bräutigam an. Allerdings nicht um ihn zu seiner Hochzeit zu gratulieren, sondern um ihn aufzufordern, die Höhe seiner Geldgeschenke, dem IAG mitzuteilen.

Rechtlich gesehen hat der gute Sachbearbeiter der IAG garnichts falsch gemacht, da in der Verordnung zum ALG II eine Jahreshöchstgrenze für Geldgeschenke von 50 € festgelegt wurde. Moralisch gesehen sollte sich der gute Sachbearbeiter mal ganz feste an die Nase packen und sich selber eingestehen, dass dies ein Schuss in den Ofen war. Ich jedenfalls gehe davon aus, dass der Bräutigam der IAG mitteilen wird, dass er 49,99 € an Geldgeschenken bekommen hat. Denn mal ehrlich, für wie blöd halten die Damen und Herren des IAG die Leute denn?

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